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Gesundheit...


von Frau Dr. Peters

http://www.mittwochsdemo.de/

...ist das höchste Gut.

Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist grund-
rechtlich geschützt und es ist die Aufgabe eines sozialen Staates, die Rahmenbedingungen für den Erhalt des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit zu schaffen und zu sichern.

Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persön-
lichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrt-
heit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Eine offene, soziale, freie und demokratische Gesellschaft, ist ein Staat, der zum Wohle der Bürger handelt, die wiederum durch ihren Beitrag (einsichtig) die Gesellschaft schaffen und den Staat formen.

Fortwährender Streit entsteht in unserer Gesellschaft, weil die Steuergelder, die der Staat zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt

1. nicht einsichtig abverlangt werden

2. nicht einsichtig verteilt und verwendet werden.

3. weil das Steuer-System derartig kompliziert ist, daß es niemand mehr durchschaut und versteht.

Im Gesundheitswesen bedeutet das, dass es Streit gibt,

1. weil die Gelder für die soziale Sicherung, zwangswei-
se und ausschließlich von sozialversicherungspflichtigen Ar-
beitnehmern aufgebracht werden müssen. Das sind derzeit 27 Millionen Menschen, die die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung schultern müssen.

Steuerzuschüsse (z.B aus der Tabaksteuer) werden regelmä-
ßig versprochen und dann doch nicht oder nur zum Teil in das gesetzliche Kassensystem gezahlt.

2. weil die zwangsabgeführten Gelder für die Versorgung zugeteilt werden im Rahmen sogenannter gedeckelter (fest begrenzter) Budgets. Zudem werden diese Gelder auf sehr undurchsichtige und ungerechte Weise verteilt, wobei indi-
viduelle Bedürfnisse der Bürger keine Berücksichtigung finden können. Damit ist weiterer Streit zwischen den beteiligten im Gesundheitswesen (Kassen, Ärzten, Patienten, Kranken-
häusern, Apotheken etc.) vorprogrammiert.

3. weil das Anspruchsdenken und -verhalten der "Versicherten" mit dem System nicht befriedigt werden kann, solange unbegrenzte Versorgungswünsche den begrenzten Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung gegen-
überstehen.

Das Sozialgesetzbuch V regelt in Deutschland die Gesund-
heitsversorgung. Das Sozialgesetzbuch V ist das Gesetz, das in das o.g. Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit gemäß Art.1 Abs. 2 in verfassungswidriger???? Weise eingreift. Es ist aus der Reichsversicherungsverordnung (RVO) ent-
standen und geht auf Bismarcks Einführung einer Sozial-
kasse zurück.

Fazit:

Das gesetzliche Krankenkassesystem ist keine solidarische Versicherung sondern eine steuerfinanzierte Fürsorge, weil der fürsorgende Vater Staat alles per Gesetz regelt.

Die Merkmale einer Versicherung fehlen völlig, da weder der Absicherungsumfang noch der dafür zu entrichtende Beitrag, geschweige denn individuelle Bedürfnisse abgesichert werden.
Bei der Festlegung der Versorgung der Bevölkerung kann es
nur eine Zuteilungsmedizin für alle geben, bei der individuelle Wünsche und Bedürfnisse keine Rolle spielen können.

Die Steuerfinanzierung ruht allein auf den Schultern der versicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer.

Die betroffenen des Gesundheitswesens sind unter Aber-
kennung ihrer Grundrechte ein hilfloser Spielball der Politik.
Obwohl das das gesetzliche Krankenkassen-System 90 %
der Bevölkerung erfaßt, grenzt es den reichsten Teil der Bevölkerung und die dynamischsten Segmente des Volks-
einkommens aus, nämlich die Einkünfte aus Gewinn und Kapital sowie die der Spitzenverdiener über der Pflicht-
'versicherungsgrenze.

Bürger mit viel Geld können sich eine individuelle Versorgung leisten während den übrigen mit versteckten Steuerlasten (lohnabhängige Finanzierung der gesetzlichen Kranken-
versicherung) so viel Geld entzogen wird, dass es für individuel-
le Versicherungen nicht mehr reicht. Darüber hinaus werden
die Bürger systematisch über den zunehmenden Ausverkauf ihrer Grundrechte und persönlichen Freiheit getäuscht.

Wir kennen das. Es wird etwas schöngeredet und in Goldpapier verpackt verkauft, was sich beim Auspacken als stinkender Kuhmist erweist. Man nennt das Euphemismus.

Gerade einmal 15% der Gelder fließen in die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte. Die Hälfte dieser Summe verbrauchen die Verwal-
tungskosten der Kassen, nämlich 7,5%.

Das Finanz- und Verteilungsbegaren der gesetzlichen Kran-
kenkassen und kassenärztlichen Vereinigungen entzieht sich der Kontrolle durch eine unabhängige Institution, wie z.B dem Bundesrechnungshof. Eine solche Überprüfung wird immer wieder mit dem Hinweis auf den Körperschaftsstatus ver-
weigert.

Der mit der letzten Gesundheitsreform befohlene Wettbewerb
im Gesundheitswesen verschlimmert den Streit um den Kampf der begrenzten Gesundheitsmilliarden, von denen immer größere Brocken im Schlund ausufernder Bürokratie und Verwaltung verschwinden.

Daran wird auch der geplante Gesundheitsfond nichts ändern.
Stattdessen werden im "Wettbewerb" kommunale Kran-
kenhäuser und Unikliniken an multinational operierende Klinikkettenkonzerne verkauft, Ärzte und Patienten mit der elektronischen Gesundheitskarte zur gläsernen und lenkbaren Ware gemacht und die Gesundheitsmilliarden über die Verge-
werblichung der Besteuerung zugeführt.

Die Abschaffung der niedergelassenen Fachärzte, die ver-
bleibende Lotsenfunktion der Hausärzte als Einweiser in die geplanten medizinischen Versorgungszentren (MVZ) werden von den Bürgern erst als stinkender Kuhmist erkannt werden, wenn es schon zu spät ist.

Kurz: Es geht zwar um Ihre Gesundheit, doch die ist den Ver-
antwortlichen letztlich egal.
Der Staat ist überschuldet und braucht dringend Geld, auch gern von den schwachen und Kranken.

Es geht nur um Ihr Geld und um Ihre Kontrolle und Käuf-
lichkeit bzw. Verkäuflichkeit.

Die Kassen müssen gesetzlich erzwungen bis 2009 Gewinne erwirtschaften um schuldenfrei zu sein. Dazu beuten sie er-
barmungslos ihre Mitglieder und die versorgenden Ärzte aus.

Sie verkaufen ihre Immobilien um sie dann wieder teuer anzu-
mieten. Sie machen Dumpingverträge mit sog. "Leistungserbringern". Das sind die Menschen, die Sie im Krankheitsfall versorgen sollen. Solche Verträge versprechen Qualität, die gar nicht erbracht werden kann, weil Qualität
ihren Mindestpreis hat. Über Kopf- oder Fallpauschalen wird keine Qualität garantiert sondern das Gegenteil.

Die Kassen bekommen im sogenannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi RSA) = krankheitsbezogener Ausgleich zwischen den Kassen, Geld für chronisch Kranke Menschen. Die Ärzte bekommen mehr Geld für chronisch kranke Menschen, die in ein Programm eingeschrieben sind,
als wenn sie die Patienten individuell versorgen würden. Die
Zahl chronisch kranker Menschen ist seit Einführung solcher absurder Regelungen sprunghaft gestiegen.

Für die Geldschieberei brauchen die Kassen Ihre Daten. Diese werden ab dem 01.04,08 mittels elektronischer Gesund-
heitskarte zentral gespeichert und über eine Risikoselektion werden Patientenprofile erstellt.

Was kann man tun?

Kurzfristig

1.
Man lässt sich nicht kaufen. Lockangebote der Kas-
sen, Hausarztmodelle und Deseased mangement Program-
me (gelenkte Fürsorge) führen in eine weitere Aufgabe der Persönlichkeitsrechte und der Selbstbestimmung, weil man
sich für ein paar Silberlinge bindet und anderen die Gewalt
über seine Versorgung überläßt.

2. Man verwendet die am 01.04.08 kommende elek-
tronische Gesundheitskarte nicht sondern behält die alte Krankenversicherungskarte, die ihre Gültigkeit zunächst
noch behält.

3. Man wechselt die Kasse nicht nach dem Gesichts-
punkt der Beitragsersparnis um 0,x % Punkte sondern da-
nach, ob sie die Möglichkeit einer individuellen Vereinbarung zwischen Arzt und Patient ermöglicht.

4. Wenn man schon gezwungenermaßen Zusatzver-
sicherungen abschließt, legt man sein Schicksal nicht in
eine Hand.

Langfristig:

1. Rückführung der staatlichen Regelungswut auf das originäre Maß: Schaffung von Rahmenbedingungen für eine staatlich garantierte Sicherung von Leben und Unversehrtheit. Dafür brauchen wir eine arbeitsmarktunabhängige, alle Bürger verpflichtende und steuerfinanzierte staatliche Solidarkasse für in Not geratene Bürger.

2. Abschaffung des vollkommen undurchsichtigen, miss-
wirtschaftlich und planwirtschaftlich arbeitenden gesetzlichen Krankenkassensystems und der sogenannten Sachleistungen. Stattdessen Versicherungspflicht für eine klar definierte Grundversorgung in einer privaten Krankenkasse im echten Wettbewerb.

3. Eigenverantwortliche und individuelle darüber hinaus-
gehende Gesundheitsabsicherung über private Kassen in ei-
nem echten Wettbewerb.

Wer in der Demokratie schläft,
wacht in der Diktatur auf !

Goethe

Hier einige Links zur wichtigen Informationsquellen:

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wieder auf diese Seite!

http://www.mittwochsdemo.de/index.php/getauschtes_volk

http://www.mittwochsdemo.de/index.php

http://www.es-ist-unrecht.de/

http://www.kassenfusion.de/

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikeldruck.asp?id=37493

http://www.dr-holiday.de/

http://www.mittwochsdemo.de/index.php/aktueller-aufruf-2

Satirisches:

http://www.stern.de/politik/deutschland/573248.html

Elektronische Gesundheitskasse:

http://www.nrhz.de/flyer/pdf.php?id=1654

http://egk-kritik.info/623.%20Britisches%20IT

http://www.ftd.de/unternehmen/gesundheitswirtschaft

http://www.faz.net

http://egk-kritik.info/egk_gesetze_nichtig.htm

http://www.mittwochsdemo.de/index.php

Patiengtenseiten:

http://www.patientennet.de/

http://www.patient-informiert-sich.de/

http://www.durchblick-gesundheit.de

http://www.durchblick-gesundheitspolitik.de/

Vielen Dank an Frau Dr. Peters, die für die wichtige
Aufklärung im Bezug auf Gesundheit, dieses Material
für die Leservon

Mensch trau´ Dich

zusammengestellt hat!

 



GESUNDHEIT - INFO

DR. MED. DÖLLEIN

GENNAHRUNG - NEIN DANKE


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